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23.09.2017
G.R.A.M. - Der Regenschirm, die Schaufeln und der koreanische Tanz

G.R.A.M.

Der Regenschirm, die Schaufeln und der koreanische Tanz

Eröffnung: 10. August 2017, 19.30 Uhr

Einführung: Christina Natlacen (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)

Ausstellungsdauer: 11.8. - 23.9. 2017

 

 

Die Reenactements von G.R.A.M. meinen nicht das Ereignis, an das man sich zu erinnern glaubt. Sie spielen zwar oft auf tatsächliche bzw. historische Personen an, sind aber an diesen wenig interessiert. Vielmehr geht es den Künstlern um eine vielschichtige, vor rund 20 Jahren entwickelte, bildkritische Strategie. Das Hauptinteresse der Künstlergruppe G.R.A.M. ist die Visualität im Allgemeinen und deren Organisation, deren mannigfaltige Strategien und Interpretationsweisen. Unterschiedliche Medien und Materialien spielen dabei eine entscheidende Rolle.

 

In ihrer Ausstellung im Fotohof stellt G.R.A.M. ausgewählte Bilder aus den Tagesmedien, aus politischen Aktualitäten der jüngsten Vergangenheit nach. Der Eindruck des Paradoxen, des mitunter Absurd-Surrealen lässt sich dabei kaum vermeiden – er wird sogar provoziert. Mit geringfügigen strategischen Schwenks – Austausch von DarstellerInnen, Wechsel der Orte, zitathafte Kostümierung – entstehen völlig neue Inhalte. Sieht man auf einem Original noch etwa junge koreanische Soldaten bei Ballettübungen, so inszeniert G.R.A.M. diese Szene unter eigener Mitwirkung und der zahlreicher Alterskollegen. Plötzlich bewegt man sich in gänzlich anderen Inhalten. Eine Selbsthilfegruppe, die im gruppendynamischen Spiel einen Ausweg aus der Misere sucht?

 

G.R.A.M. wurde 1987 in Graz von Günther Holler-Schuster, Ronald Walter, Armin Ranner und Martin Behr gegründet. Das österreichische Künstlerkollektiv agiert seit einem Jahrzehnt als Künstlerduo (Holler-Schuster, Behr).

 
FOTOHOF / Salzburg
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06.10.2017
„Einrichten“ - Fotografische Dokumentation von Nick Mangafas

„Einrichten“ ist ein Projekt des MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst und „wieder wohnen“ im Rahmen von „Kulturtransfair VII“, einer Projektschiene, die durch das MehrWERT Sponsoring programm der Erste Bank ermöglicht wird.
Das Ergebnis, die Wiener Kuchl, macht Menschen mit kleinem Budget kluges Design zugänglich. „von uns für uns“, die Peer-Gruppe von „wieder wohnen“, zeigt, wie‘s geht und baut die Küche live.

 

Fotografische Dokumentation von Nick Mangafas



VHS Hietzing / Wien
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17.10.2017
KRIMI.ZEIT! Buchpräsentation, Lesung & Vernissage & GEWINNSPIEL!

KRIMI.ZEIT! Buchpräsentation, Lesung & Vernissage & GEWINNSPIEL!

Ingrid J. POLJAK – „Diabellis Inferno“, Psychothriller – ERSTPRÄSENTATION!

Verlag tredition 2017 356 Seiten ISBN: 978-3-7439-2213-6

Sonja HENISCH – „Feuerwehrübung“ - Erzählung

(aus dem autobiographischen Romanmanuskript „Bösenstein“)

Christoph UIBERACKER (Chris Ui) – „Illusion vom Raum“ - Fotokunst

Die Ausstellung ist bis Mitte Oktober täglich von 11.30 – 24 Uhr zu besichtigen.

 

Am 20. September wird bei bilder.worte.töne unter der Überschrift „KRIMI.ZEIT“ wieder für Spannung in Wort und Bild gesorgt. Ingrid J. POLJAK präsentiert erstmals ihren neuen Psychothriller „Diabellis Inferno“. Sonja HENISCH liest eine Erzählung aus ihrem Romanprojekt „Bösenstein“. Christoph UIBERACKER zeigt Fotografien, die auch als Schauplätze für Kriminalromane dienen könnten.

 

Christoph UIBERACKER (Chris Ui) zeigt unter dem Titel „Illusion vom Raum“ Fotoarbeiten von Architekturelementen. Es geht um (Grenz)Flächen, Fenster und Türen und um Ein- und Austritt. Man erkennt Objekte, die man zu den Grundformen (Kreis, Rechteck) zuordnen kann, und die zugleich in Relation zueinander stehen. Sie erzählen vom Raum, in den sie eingebettet sind und bilden eine Sprache der Grundmuster, eine Art Ornamentik von Architektur und Design. Diese Objekte sind wie Schauspieler in einem Theaterstück oder Protagonisten in einem Roman. Durch Betrachtung werden sie lebendig. Zwei der Fotoarbeiten nehmen direkten Bezug zum Leseabend. 

Osteria Allora art.wallensteinplatz / Wien
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28.10.2017
TERRA INCOGNITA im Rahmen von curated by_vienna 2017 in der HilgerBROTKunsthalle

ORT

HilgerBROTKunsthalle

Absberggasse 27

Wien 10

 

ÖFFNUNGZEITEN

DI – FR, 11 – 18 Uhr, SA 11 – 15 Uhr

 

ERÖFFNUNG

Donnertag, 14. September 2017, 18 – 21 Uhr

 

AUSSTELLUNGSDAUER

15. September – 28. Oktober 2017

 

INFORMATION

www.hilger.at/854_DE-Galerie-hilger_next.htm

 

ANFAHRT

U1 bis Reumannplatz, Straßenbahnlinie 6

U3 bis Enkplatz

 

EINTRITT FREI

 

Die HilgerBROTKunsthalle präsentiert im Rahmen von curated by_vienna 2017: „image/reads/text. Sprache in der zeitgenössischen Kunst“ Werke von KünstlerInnenn aus Südostasien und der Pazifikregion mit Fokus auf Malerei und Skulptur.

 

Vorgestellt werden ausgewählte Kunstpositionen von u.a. Khadim Ali (Pakistan), Del Kathryn Barton (Australien), Zean Cabangis (Philippinen), Jigger Cruz (Philippinen), Marina Cruz (Philippinen), FX Harsono (Indonesien), Mit Jai Inn (Thailand), Eko Nugroho (Indonesien), Patricia Piccinini (Australien), José Santos III (Philippinen), Yudi Sulistyo (1972, Indonesien), Melati Suryodarmo (Indonesien), Agus Suwage (Indonesien), Rodel Tapaya (Philippinen), Entang Wiharso (Indonesien), Kaa Yeo (Philippinen).

 

„Terra Incognita“, kuratiert von Matthias Arndt, versucht, die Liaison von Sprache und Kunst, den Moment des Narrativen und die Bedeutung von identitätsstiftenden Symbolen für die zeitgenössische Kunst mit einer Reihe von Arbeiten indonesischer, philippinischer, pakistanischer, kambodschanischer und australischer Künstlerinnen und Künstler zu ergründen. Der Name der Schau spielt auf die weiterhin vorherrschende Unterrepräsentation südostasiatischer und australischer Künstler in der eurozentrischen und nordamerikanisch geprägten Kunstwelt an.

 

Fernab von einem westlichen Kanon der Ästhetik und Bildkultur haben sich besonders in Südostasien über Jahrtausende Bildsprachen herausgebildet, die auf den ersten Blick neu, streckenweise gar fremd erscheinen mögen. Aus den Codes und Symbolen, die sich in den gezeigten Arbeiten finden, lassen sich dabei etliche Verweise, Referenzen und Narrative lesen.

 

Helden und Legenden aus Texten, die unter anderem aus dem heutigen Iran stammen, werden von Khadim Ali (Pakistan) scheinbar spielend leicht in ein System der visuellen Poetik übersetzt. Mithilfe von traditionellen Methoden wie dem „neem rang“ färbt der Künstler Teppiche ein und erzählt identitätsstiftende Sagen mit seiner liebevollen, eleganten Ästhetik nach.

Eko Nugroho (Indonesien) verarbeitet Elemente aus Street Art, Comic-Kultur und Fotografie zu einer medialen Vermischung, die auf subtile Art von der Spannung zwischen islamisch-hierarchisch geprägter Gesellschaft und westlichem Einfluss in seiner Heimat Indonesien erzählt. Typografische Elemente transportieren humorvolle, pointierte Botschaften, die nicht nur zentraler, sondern auch vollkommen natürlicher Bestandteil der Arbeiten von Nugroho sind. Entang Wiharso (Indonesien) trägt für seine Arbeiten Autolack auf Aluminium auf, was selbst die surrealistische, manchmal tieftraurige Ästhetik, derer er sich bedient, nach Pop und Hedonismus aussehen lässt.

 

In einer Zeit, in der die Gesellschaft von der Kunst eine zunehmende Politisierung und klare Positionierung fordert, sind mit FX Harsono (Indonesien) und Patricia Piccinini (Australien) außerdem ein Künstler und eine Künstlerin Teil von „Terra Incognita“, die Kritik am politischen System und an aktuellen Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft nicht scheuen.

 

Ihre Arbeiten stoßen Dialoge und Diskussionen an, sie erzählen traurige, manchmal auch aufrüttelnde Geschichten, arbeiten mit Narrativen und wiederkehrenden Symbolen und machen damit letztlich all das, was gemeinhin der Sprache zugeschrieben wird. Der Übergang zwischen den Disziplinen wird fließend, und das nicht nur in Europa. (Text: Matthias Arndt)

 

Die Ausstellung findet im Rahmen von curated by_vienna: „image/reads/text. Sprache in der zeitgenössischen Kunst“ statt. 2017 sind 21 Wiener Galerien am Projekt beteiligt. www.curatedby.at

 

Bildlegende: Patricia Piccinini, Unfurled, 2017, Silicone, fibreglass, human hair, masked owl, found objects, 108x89x80 cm, Courtesy the artist and A3 Arndt Art Agency

 

HilgerBROTKunsthalle / Wien
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31.10.2017
Der Wolf

Der Mythos vom Wolf, der die unberührte Wildnis braucht, wird heute von der Realität überholt: In Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Italien, Polen und Slowenien werden Wölfe in bewohnten Gebieten gesehen. Nachts durchqueren sie gelegentlich Dörfer und greifen nach unzureichend geschützten Nahrungsgütern des Menschen – besonders nach Schafen und „Wildtieren“ in sogenannten Produktionsgattern.

 

Das Wiederauftreten des Wolfes in Mitteleuropa führt auch in der Jagd zu heftigen Diskussionen, die oft von mangelnder Information(sbereitschaft) geprägt sind. Diese Ausstellung konfrontiert alte Mythen mit neuesten Erkenntnissen und stellt neben kulturhistorischen Gesichtspunkten auch Monitoring-Ergebnisse aus den Bereichen Jagd, Natur- und Tierschutz vor.

Jagdmuseum Schloss Stainz  / Stainz
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26.11.2017
ANIMA MUNDI FESTIVAL VISIONS

Natascha Auenhammer nimmt teil an:  VISIONS is the third appointment of ANIMA MUNDI FESTIVAL, which will be organized in Venice at Palazzo Ca’ Zanardi, and other prestigious venues and historical buildings, in the months between May and November 2017, during the same period of the 57th Venice Art Biennale, titled VIVA ARTE VIVA, curated by Christine Macel and organized by La Biennale di Venezia, chaired by Paolo Baratta, hosted at the Giardini and the Arsenale venues

Palazzo Ca’ Zanardi / Venedig
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03.02.2018
Andere Geschichte(n)

Was für Geschichten erzählt die Kunst? Nach Niklas Luhmanns Systemtheorie soll Kunst das „Unbeobachtbare beobachtbar machen", sie erzeuge eine „zweite Realität“, die es ermögliche, die Realität aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Kunst kann, Luhmann zufolge, damit niemals nur Beobachtung oder Repräsentation der Welt leisten, sondern muss vielmehr zur Herstellung von Distanz und Reflexivität beitragen. Das kann Kunst auch dadurch, dass sie eine andere Welt und Realität erschafft, eine andere Geschichte erzählt.
Die in der Gruppenausstellung „Andere Geschichte(n)“ vertretenen KünstlerInnen erzählen ganz unterschiedliche Geschichten, sie hinterfragen gewohnte Bilder und offenbaren neue, überraschende Blickwinkel: Geschichten über die Subjektivität der Wahrnehmung von Raum, Natur (insbesondere der Berge) und Welt treffen auf Bilder des Erinnerns, auf persönliche Fundstücke und Erlebnisse oder auch auf Erzählungen über das Scheitern und Weitermachen. Neue Blickwinkel auf Flucht und Vertreibung zeigen einzelne Menschen mit ihren Sehnsüchten jenseits der medialen Hysterie. Bilder von Bomben werden zu Blumenarrangements umfunktioniert, künstliche Organe und verletzte Steine lassen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, zwischen toter Materie und lebendem Organismus durchlässig erscheinen. Andere Geschichten werden schließlich auch in performativen Arbeiten dargestellt, in „Bildstörungen“, die den Körper und Umraum verschwimmen lassen, in „Körpergeschichten“, basierend auf emotionalen Zuständen, die von SpezialistInnen aus der Bewegungsanalyse weiter geschrieben und visualisiert werden.
KünstlerInnen Anke Armandi, Ruth Brauner, CEMS (Michael Endlicher und Cynthia Schwertsik mit Teilnahme von Natascha Auenhammer), Babsi Daum, Harald Gfader, Michael Goldgruber, Maria Grün, Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf, Maria Hanl, Lena Knilli, Brigitte Konyen, Michael Kos, Salon Flux (Mira Loew, Belen Zahera, Jane Frances Dunlop, David Altweger; Franziska Zaida Schrammel), Johann Schoiswohl, Elisabeth Wedenig, Linda Zahra

künstlerhaus 1050 / wien
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28.02.2018
Elisabeth Czihak. Being in Limbo

„Elisabeth Czihaks Arbeiten erzählen von der Transformation des scheinbar Konstanten, ebenso wie von der Dauer und dem Überdauern von architektonischen Körpern, Lebensspuren und Erinnerungen. In dem Bestreben, das Flüchtige, Versteckte und nicht mehr Vorhandene festzuhalten, liegt eines der übergreifenden Themen ihrer dokumentarischen Fotografien und der zumeist abstrakten Papier- und Wandzeichnungen.“ (Annette Südbeck)

Mit der aktuellen Tapeten-Installation „Add-on“, gepaart mit in den Raum gesetzten Fotografien, zeigt sich exemplarisch Czihaks Interesse an der Konstruktion von Raum und dessen Aneignung, mit dem Ziel architektonischer Erweiterung und neuer Wahrnehmungsmöglichkeiten bestehender Gegebenheiten.

 

Elisabeth Czihak, geb. 1966 in Tübingen, ist eine österreichische Keramikerin, Bildhauerin, Grafikerin und Fotografin. Studium an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (Keramik) und an der Akademie der bildenden Künste Berlin (Bildhauerei) bei Lothar Fischer. 2003 und 2005 lehrte sie als Assistentin von Judy Fox und 2007 von Wang Fu an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. Zahlreiche Beteiligungen an internationalen Ausstellungen und Festivals.

Zeitgleich mit der Eröffnung wird die neue EIKON-Ausgabe Nr. 99 vorgestellt.

Elisabeth Czihak. Being in Limbo
Ausstellungsdauer: 6.9.2017 – 28.2.2018 tgl. 10–22 Uhr
Eröffnung: 5.9.2017, 19:00 Uhr
Ort: EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Schauräume, Museumsplatz 1, 1070 Wien

EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue / Wien
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