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28.09.2019
DANA LIXENBERG: Imperial Courts 1993?2015
 

Im Zentrum von Imperial Courts 1993-2015 stehen die Bewohner von Watts, einem prekären Stadtteil in Los Angeles South Central. Auslöser für Dana Lixenbergs Langzeit-Porträtstudie waren die Ausschreitungen und Unruhen des Jahres 1992, die in Folge des Freispruches der vier Polizisten, die den Afroamerikaner Rodney King 1991 bei seiner Verhaftung schwer misshandelten, und ganz Los Angeles erschüttert hatten. Lixenberg hatte im Auftrag eines holländischen Magazins die Unruhen dokumentiert und sich im Anschluss für die Schicksale der einzelnen BewohnerInnen zu interessieren begonnen.

Bei ihren zahlreichen Besuchen ab 1993 porträtierte sie die Menschen vor Ort immer wieder im klassischen Schwarz-Weiß Großformat im Freien bei natürlichem Licht. Die Porträts sind von gegenseitigem Respekt getragen und zeigen die Abgebildeten als selbstbewusste wie auch verletzliche Individuen.

Über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahrzehnten veränderten sich nicht nur die Physiognomie und der Habitus der Dargestellten, sondern auch das allgemeine Erscheinungsbild des urbanen Raums. Im Verlauf des Projekts waren einige Bewohner getötet worden, andere kamen ins Gefängnis oder verschwanden. Aus den Kindern der früheren Fotografien wurden Erwachsene, die ihre eigenen Familien gründeten.
         
Dana Lixenberg, geb.1964 in Amsterdam, 1984 London College of Printing, 1987 Gerrit Rietveld Akademie, lebt und arbeitet in Amsterdam und New York.

FOTOHOF / Salzburg
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06.10.2019
„Fotografien vom Reisen“ Elfriede Mejchar, Okky Offerhaus, Natascha Auenhammer
Wir erlauben uns, Sie zur  Eröffnung der Ausstellung  "Fotografien vom Reisen“
Elfriede Mejchar,  Okky Offerhaus, Natascha Auenhammer
am Samstag,  dem 7. September 2019, um 18 Uhr 
Eröffnung durch  MMag. Wolfgang  Christian Huber  Kustos der Kunstsammlungen Stift Klosterneuburg 
in den VKK Verein für Kunst und Kultur EICHGRABEN
3032 Eichgraben,  Kirchenstrasse 15, Beim Bahnhof
herzlich einzuladen. 
 So sind  jeweils 10 Arbeiten vom Reisen zu bestaunen:
Elfriede Mejchar aus dem Zyklus “In  Fremden-zimmern” (Danke für die Unterstützung des  Landesmuseums Niederösterreich)  Okky Offerhaus ( ehemals mit Elliott  Erwitt zusammen) werden  Aussichten  von Fenstern aus aller Welt präsentiert und  von Natascha Auenhammer gibt es eine Arbeit  zu einer Reise zu einer imaginären Insel von Jules Verne  zu sehen.
VKK Eichgraben / 3032 Eichgraben
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27.10.2019
EIKON Schaufenster: Ivana Ivkovi?. I did it for you + Magazine Launch EIKON #107

Ivana Ivkovi?s Installation I did it for you ist gleichermaßen von Derek Jarmans Caravaggio (1986) wie von der Ausstellung Brutal Beauty der Kunsthalle Wien im Jahr 2008 inspiriert. Die imperiale Architektur des MuseumsQuartiers vergegenwärtigt barocke Stiltendenzen ebenso wie der Kultfilm des britischen Filmregisseurs und schafft einen extravaganten Rahmen für die Geschichte der männlichen Identität im zeitgenössischen Kontext. Die ortsbezogene Installation I did it for you sowie die living-image-Performance (mit Dan Vogt) während der Eröffnung spielt mit der Poesie der bewussten Darstellung und Entfaltung des eigenen Wesens.

 

Ivana Ivkovi? (geb. 1979), lebt und arbeitet in Belgrad, Serbien. Sie studierte an der Faculty of Fine Arts in Belgrad Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Zeichnung. Seit 2002 werden ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Montreal, Belgrad, New York, Beirut, Düsseldorf, Wien, La Coruña, Bodrum, Basel, Kalkutta und Kopenhagen gezeigt und befinden sich u.a. in der Telenor Collection of Contemporary Serbian Art, der Sammlung des Belgrader Stadtmuseum sowie in zahlreichen Privatsammlungen weltweit.

Der Künstlerin ist ein umfassender Hauptbeitrag in EIKON #107 gewidmet. Zeitgleich mit der Eröffnung wird die neue EIKON-Ausgabe #107 vorgestellt.

Ivana Ivkovi?. I did it for you
Curated by Natalija Pauni?
Eröffnung und Performance (mit Dan Vogt):
12.09.2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 13.09.2019 – 27.10.2019, tgl. 10 – 22 Uhr
Ort: EIKON Schaufenster, Q21 / MuseumsQuartier Wien / Schauräume, Museumsplatz 1, 1070 Wien

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EIKON Schaufenster / Wien
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31.10.2019
Michael Horowitz »Kiki Kogelnik 1969 New York und andere Portraits«

Eröffnung: 5. September 2019 um 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mittwoch-Samstag 12-18 Uhr

Ku?nstlergespräch und Fru?hstu?ck mit Michael Horowitz: 19. Oktober 2019, 11-15 Uhr

 

Zur Ausstellung:

 

Vor genau 50 Jahren besucht der junge Fotograf Michael Horowitz die aufstrebende Pop Art-Ikone Kiki Kogelnik in New York. Die 26-jährige Ku?nstlerin aus der 4000-Seelen-Gemeinde Bleiburg im Jauntal erobert New York im Sturm. Sie steht am Beginn einer vielversprechenden Karriere. Die kommunikative junge Frau findet in Amerika bald Anschluss an die New Yorker-Kunstszene um Andy Warhol, Claes Oldenburg und Roy Lichtenstein, die die Pop Art als Gegenpol zum abstrakten Expressionismus entwickeln. Zu jener Zeit schafft die extravagante Performerin Space Art-Bilder und Hangings - Skulpturen aus Körperumrissen in Vinyl - die sie auf Kleiderhaken aufhängt. Arbeiten, die heute sicher zu ihren wichtigsten zählen. 1969 begleitet Michael Horowitz Kiki Kogelnik durch ihr New York. Die beiden durchstreifen drei Tage lang Museen, performen auf Baustellen skurrile Acts und ziehen sich danach leicht erschöpft in Kikis Wohnung zuru?ck, um auch hier das Leben der Superwoman fotografisch zu dokumentieren. Einer einzigartigen Frau, die ein außergewöhnliches Lebensmotto hat: "Ku?nstler sein ist kein Beruf, sondern eine Form zu existieren, eine passionierte Art ein Mensch zu sein." Die Fotos des Wiener Fotografen Michael Horowitz aus dem New York vor 50 Jahren manifestieren dies auf einmalig unkonventionelle Art.

 

Michael Horowitz, Fotograf, Journalist, Schriftsteller und Verleger. Autor von Biografien u.a. u?ber Heimito von Doderer, Karl Kraus, H. C. Artmann, Helmut Qualtinger und Leonard Bernstein. Zahlreiche in- und ausländische Auszeichnungen, darunter das „Große Ehrenzeichen fu?r Verdienste um die Republik Österreich“ und das „Ehrenkreuz fu?r Wissenschaft und Kunst 1. Klasse“ sowie der „Prix de la Jeunesse“ bei den Filmfestspielen in Cannes fu?r das Drehbuch „Caracas“. Sein fotografisches Werk wurde zuletzt 2017 im „Ju?dischen Museum Wien“ gezeigt, sowie zuvor während der EXPO in Hannover, der Salzburger Festspiele und des „steirischen herbst“. Im Dezember 2020 folgt anlässlich seines 70. Geburtstages eine Ausstellung seines Oeuvres in der Albertina Wien.

 

In der Ausstellung werden auch zwei Werke von Kiki Kogelnik zu sehen sein. Wir danken in diesem Zusammenhang der Galerie Kovacek & Zetter fu?r die Zurverfu?gungstellung.

AnzenbergerGallery / Wien
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31.10.2019
PLAYING THE PAST Iryna Pap, Valery Miloserdov, Dima Sergeev

Öffnungszeiten: nach Anfrage im FOTOHOF

FOTOHOF archiv / Sparkassenstraße 2 / 5020 Salzburg / Austria

Zum Spiel mit der Vergangenheit lädt eine interaktive Installation ukrainischer Pressebilder aus den Jahren 1957-1971. Vorrangig handelt es sich hierbei um Fotografien aus dem Archiv von Iryna Pap. Die 1917 geborene Pressefotografin arbeitete unter anderem für die sowjetische Zeitung Izvestia. Ihr Werk steht repräsentativ für einen sozialen Realismus in der Fotografie der UdSSR, welcher von Fotografien lächelnder Fabrikarbeiter und städtischer Neubauprojekte, bis hin zur Dokumentation parteiinterner Kongresse reicht. Die affirmative Bildsprache kann in ihrem Kontext, sowohl als Form der Dokumentation, wie auch als Dokument per se verstanden werden.

In einer Zeit, wo sich das Betrachten von Bildern, wie auch das Lesen der tagesrelevanten Nachrichten immer mehr im Digitalen abspielt, möchte diese Ausstellung den Umgang mit Printmedien thematisieren.

          
Die Möglichkeit die Bilder individuell im Ausstellungraum verteilen zu können, soll die Auseinandersetzung mit dem analogen Bild fördern.

Ein weiterer Teil der Ausstellung zeigt eine Installation mit dem Titel Unfixing. Projiziert werden zwei optisch verzerrte Schwarzweiß-Filme, welche die Fotografen Valery Miloserdov und Dima Sergeev im eigenen Familienarchiv fanden. Beide Ausstellungsteile sollen die unterschiedlichen Möglichkeiten der Dokumentation und der Erinnerung historischer Ereignisse aufzeigen.

FOTOHOF archiv / Salzburg
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