Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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31
Tag(e) bis zum
22.07.2017
Peter Dressler "Sonderfahrt"
FOTOHOF archiv
Sparkassenstraße 2, 5020 Salzburg
Öffnungszeiten nach Vereinbarung
 
Das FOTOHOF archiv zeigt eine Ausstellung aus dem Nachlass Peter Dresslers und ermöglicht eine spannende Begegnung mit diesem Künstler. Es werden vor allem Arbeiten aus seinem Frühwerk der 70er Jahre zu sehen sein, wie das Portfolio „Eilboten“, die Bildvorlagen zur Arbeit „Der brave Sohn“, eine Maquette mit Originalfotografien zum Bildband „Zwischenspiel“, Vorlagen zur Publikation "Wiental" sowie Foto – Leporellos und Arbeitsmaterialien zum Film „Sonderfahrt“.
 
Die Ausstellung geht zurück an die Ursprünge seiner Arbeit: zu den ersten Beispielen später berühmt gewordener Motive mit Vorbildern, die in seine Kindheit zurückreichen; zu seinem Künstlerfilm "Sonderfahrt" (gemeinsam mit Franz Zadrazil), der digitalisiert auf einem iPad angesehen werden kann; zu den ersten Skizzen und Entwürfen seiner Bildbände. Das Archiv eines Künstlers bietet die Möglichkeit, Entwürfe, Materialien und frühe Ideen dem ausgereiften Kunstwerk gegenüber zu stellen.
 
FOTOHOF archiv / Salzburg
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45
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05.08.2017
Renate Bertlmann - Angst
Die Einzelausstellung  Angst  von Renate Bertlmann versammelt Fotoarbeiten, Videos und installative Inszenierungen aus vier Jahrzehnten. 
 
Die Auswahl folgt der Logik ihres umfangreichen multimedialen feministisch-subversiven Werks angewandt auf Fragen der Zeit. Der ursprüngliche und zugunsten von Angst  aufgegebene Titel Rape bezog sich auf mehrere Arbeiten von Bertlmann: auf Fotoarbeiten der letzten Jahre (zB. Braut und Bräutigam, 2013) wie auch auf fundamentale Serien der 1970er Jahre, zB. Renée ou René ( Rape )  von 1977, die über den erotischen Reiz von Dominanz- und Submissionsritualen hinaus generell den Gewaltanteil im gesellschaftlichen Verhältnis der Geschlechter thematisieren. 
 
Angst fasst in der räumlichen Kombination von Fotografien, Videos und Objekten, immer wieder auch hinter- und abgründig erotisch aufgeladen, eine verbreitete Lust an der Angst vor dem anderen als gesellschaftliche Befindlichkeit ambivalent zusammen.
 
Renate Bertlmann wurde 1943 in Wien geboren und studierte an der Akademie der bildenden Künste / Wien sowie in Oxford / GB. Mehr als ein Jahrzehnt war sie auch als Lehrbeauftragte tätig. Bertlmann erhält 2017 den Großen Österreichischen Staatspreis für Kunst, die höchste Auszeichnung, die die Republik Österreich für besonders hervorragende Leistungen verleiht.
 
FOTOHOF / Salzburg
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27.08.2017
Anna Fabricius. Desired Reveals the Planned

In ihren Arbeiten beleuchtet Anna Fabricius wiederholt die Idee und den Begriff der Gruppe, wie diese konstruiert ist und wie sich der/die Einzelne in einer bestimmten Gemeinschaft positioniert. Für die im EIKON Schaufenster ausgestellte Videoarbeit Desired Reveals the Planned schlüpfen Kinder in die Rolle berufstätiger Erwachsener respektive geben ihre individuellen Vorstellungen davon wieder. In einem frei konzipierten Gebärdenspiel präsentieren sich die jungen ProtagonistInnen vor der Kamera mit seriöser Mimik und Gestik – jeder Schritt und jede Handlung erscheint präzise und gut durchdacht. Die Kinder haben freie Wahl bei der Interpretation des gewünschten zukünftigen Berufsbildes; und dennoch wird durch das einheitliche Setting und die vermeintlich bloß subtilen Variationen in den Bewegungen ein Gefühl von Repetition und Monotonität hervorgerufen. Mit diesem Video kreiert die Künstlerin ein fiktives Szenario, das sich thematisch zwischen kindlicher Freiheit und Wunschvorstellung auf der einen Seite und der Kritik an der heute nach wie vor präsenten Problematik der Kinderarbeit auf der anderen Seite bewegt.

Anna Fabricius, geb. 1980 in Budapest. Medienkünstlerin. Studium u.a. an der Moholy-Nagy University of Arts and Design (Budapest). Zahlreiche Beteiligungen an internationalen Ausstellungen und Festivals, u.a. PHOTOESPANA (Madrid), Fotofestiwal (Lodz), Museum of Modern and Contemporary Art (Rijeka), M?CSARNOK Kunsthalle und Magyar Nemzeti Galéria (Budapest). Lebt und arbeitet in Budapest. 2012 war Anna Fabricius als Artist-in-Residence des quartier21 in Wien zu Gast.  


EIKON Schaufenster: Anna Fabricius. Desired Reveals the Planned
Eine Ausstellung im Rahmen des MQ Summer of Movement
Ausstellungsdauer: 12.5. – 27.8.2017 tgl. 10–22 Uhr
Eröffnung: 11.5.2017, 19:00 Uhr | Zeitgleich wir die neue EIKON-Ausgabe #98 vorgestellt.

Ort: EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue, Museumsplatz 1, 1070 Wien


EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue / Wien
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03.09.2017
Philipp Schönborn. Sammlung

Im Bassano Saal werden unter dem Titel »Sammlung« sechzehn großformatige Tableaus von Philipp Schönborn gezeigt, die traditionsreichen Museumssammlungen etwa der Alten Pinakothek, München, dem Wallraf-Richartz Museum, Köln, oder dem Museum Rietberg, Zürich gewidmet sind. Aufgrund ihrer räumlichen Geschlossenheit könnte man Schönborns Ausstellung als ein Museum im Museum bezeichnen. Doch genau genommen geht es bei den Tableaus um das Wechselspiel zwischen der Photographie, den Kunstwerken und ihrer Präsentation in den Museen. Den Photographien ist damit ihr musealer Herkunftsort und dessen Geschichte eingeschrieben. Dieses Dreiecksverhältnis, in dem Kunst als gesammelte Kunst erscheint, ist für den Museumsbesucher ein Fest für die Augen. Zwei monumentale Tableaus, die für die Ausstellung entstanden sind, interpretieren die Gemäldegalerie und die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums.

Philipp Schönborn wurde 1943 in Prag geboren, ist in Österreich aufgewachsen und lebt heute in München. Seit den 1980er Jahren hat er sich international einen Namen als Photograph von zeitgenössischen Kunstwerken gemacht. Mit seiner Einzelausstellung im Museum für Fotografie in Berlin 2005 wurde er durch seine modulare Präsentationsform als Künstler bekannt.

Kunsthistorisches Museum Wien  / Wien
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31.10.2017
Der Wolf

Der Mythos vom Wolf, der die unberührte Wildnis braucht, wird heute von der Realität überholt: In Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Italien, Polen und Slowenien werden Wölfe in bewohnten Gebieten gesehen. Nachts durchqueren sie gelegentlich Dörfer und greifen nach unzureichend geschützten Nahrungsgütern des Menschen – besonders nach Schafen und „Wildtieren“ in sogenannten Produktionsgattern.

 

Das Wiederauftreten des Wolfes in Mitteleuropa führt auch in der Jagd zu heftigen Diskussionen, die oft von mangelnder Information(sbereitschaft) geprägt sind. Diese Ausstellung konfrontiert alte Mythen mit neuesten Erkenntnissen und stellt neben kulturhistorischen Gesichtspunkten auch Monitoring-Ergebnisse aus den Bereichen Jagd, Natur- und Tierschutz vor.

Jagdmuseum Schloss Stainz  / Stainz
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