Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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04.08.2018
Curator's desktop

"Jede Ausstellung beginnt mit einem vollen Schreibtisch. Überall

liegen und stehen Bücher, Texte und Fotos von meinen ,objects of desire', die ästhetisch und inhaltlich ungewöhnliche Bildansätze verfolgen und motivisch oft mit dem Alltag der Fotografie flirten. Die Künstler_innen greifen obsolete Materialien auf oder bauen Apparate (um),sie arbeiten mit inversen oder Sofortbild-Prozessen und belichten analog und digital, technisches Bild trifft auf künstlerisches Konzept, darkroom auf lightroom: Glühbirnen, Entwicklerschalen, Lichtschutzsäcke, Polaroid-Chemie, amorphe Formen, fragile Oberflächen, Transparenz und Täuschung, Negativ und Fotogramm. Und wie auf dem (analogen und digitalen) Schreibtisch eines Kurators stehen den Originalen assoziativ Referenzen zur Seite, um Sinnliches begrifflich fortzuführen.” – Ruth Horak

 

Ku?nstlerInnen: Markus Burgstaller, John Cyr, Matthias Hermann, Tamara Horakov a + Ewald Maurer, Michael Huey, Doris Kru?ger + Walter Pardeller, Claudia Rohrauer,Hessam Samavatian, Gregor Schmoll, Sophie Thun, Irene Topcic, Michael Vorfeld, Anita Witek.

AnzenbergerGallery / Wien
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Inge Dick - licht weiss

Inge Dick − licht weiss

Eröffnung: Donnerstag, 21. Juni 2018, 19 Uhr
zur Eröffnung spricht: Dr. Gerda Ridler
Ausstellung: 22. Juni - 4. August 2018


Seit vielen Jahren sind die Themen Licht und Zeit bestimmende Konstanten im künstlerischen Werk von Inge Dick. Sie geht dabei einen radikal minimalistischen Weg, etwa indem sie über lange Zeiträume ausschließlich die Lichtfarbe Weiß aufzeichnet. Die dafür verwendeten Medien sind vielfältig: Pigmentfarbe, Polaroid Material, analoges Filmmaterial und zuletzt auch die direkt gespeicherten Daten digitaler Chips. In fast klinisch weißer Atelier-Umgebung entstehen über lange Zeiträume Filme, die ganze Tagesverläufe des Lichts im Atelier der Künstlerin aufzeichnen. Durch Extrahierung und Verrechnung auf einer Ebene werden aus diesen Daten großformatige Bilder, die sprechende Titel wie „winter licht weiss“ erhalten. Ihre Arbeit untersucht das Licht mit minimalistischen und ganz direkt wirkenden Verfahren, die Eingriffe der Künstlerin sind auf ein technisches Minimum beschränkt. Trotzdem entstehen daraus faszinierend farbintensive Filme und Bildflächen, die die tatsächliche Zusammensetzung des weißen Lichtes auf sehr sinnliche Weise erfahrbar machen.

Inge Dick lebt und arbeitet in einem direkt am Mondsee gelegenen Bauernhof, in dem große Teile des Hofes in weiträumige, meditative Ateliers umgewandelt sind. Diese lichtdurchfluteten Räume mit direktem Ausblick auf den See und den Lichtreflektion des Wassers an den Wänden stellen die ideale Arbeitsumgebung für ihre Erforschungen der ästhetischen Eigenschaften des Lichts dar.

Inge Dick, *1941 in Wien, lebt und arbeitet in Innerschwand am Mondsee.

Finissage:
2. August 2018, 20 Uhr
das Blaue vom Himmel herab. Zu Inge Dicks Lichtarbeit und anderen Erleuchtungen - Sprechperformance von Bodo Hell
Bodo Hell, *1943 in Salzburg, lebt in Wien und am Dachstein.




FOTOHOF / Salzburg
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19.08.2018
Aníbal Catalán. Babel: tomorrow was another day


Aníbal Catalán. Babel: tomorrow was another day

10 Jahre EIKON Schaufenster | Ein Projekt von wildpalms in Kooperation mit EIKON


Die Installation Babel: tomorrow was another day, die Aníbal Catalán für das EIKON Schaufenster konzipiert, schlägt eine zynische Beurteilung der modernistischen Idee vor. Mit dem geschulten Blick eines Architekten und bildenden Künstlers überdenkt Catalán mit seinem Tun die Versäumnisse, Utopien und Heterotopien der Modernisten.

Der Titel der Arbeit bezieht sich auf die Stadt Babel, errichtet und im selben Moment zerstört. Sie verkörpert das Versprechen an ein „Morgen“, das niemals kommen wird.

 

Den zentralen Punkt der Installation bildet eine Wandmalerei: Lessons in Love nach El Lissitzky. Lissitzky, eine der führenden Figuren der russischen Avantgarde, ist ein stetiger Bezugspunkt in Cataláns künstlerischem Schaffen. So integriert diese Arbeit Fragmente von Lissitzkys Plänen für die sogenannte Lenin-Tribüne – ein mobiles Podium, das er für Vladimir Lenin entwarf und das bis heute ein ikonisches frühkonstruktivistisches Werk ist.

 

Aníbal Catalán lebt und arbeitet in Mexiko City. Er wurde 1973 geboren, studierte an der National School La Esmeralda Kunst und Architektur an der School of Architecture/Universidad Anahuac in Mexico City. Er gehört zur neuen Generation von mexikanischen KünstlerInnen, die sich mit der Beziehung von Architektur und Kunst auseinandersetzen. Zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. in Mexico City, Tokio, Seoul und Los Angeles.

 

Aníbal Catalán. Babel: tomorrow was another day

10 Jahre EIKON Schaufenster | Ein Projekt von wildpalms in Kooperation mit EIKON

Ausstellungsdauer: 8.6. – 19.8.2018 tgl. 10–22 Uhr
Eröffnung: 7.6.2018, 19:00 Uhr
Ort: EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Schauräume

Museumsplatz 1, 1070 Wien

EIKON Schaufenster / Wien
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25.08.2018
JEAN-MICHEL FAUQUET

Den großen französischen Künstler Jean Michel Fauquet als Fotografen zu bezeichnen, wäre nur die halbe Wahrheit. Er ist zugleich Lichtbildner, Zeichner, Maler und Bildhauer – nur bedient er sich dabei eben der Fotografie. 

Fauquet wurde 1950 in Lourdes geboren und lebt heute in Paris. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat er sein künstlerisches Konzept perfektioniert. Er sammelt auf seinen Streifzügen diverse Materialien wie Karton und verarbeitet sie zu Skulpturen. Die Fotos dieser Objekte bemalt er mit dünnen Schichten von dunkler Ölfarbe. Kein Bild gleicht dem anderen, doch alle haben auf gewisse Weise organischen Charakter. Neben dieser Objektkunst bildet Fauquet auch Landschaften und Porträts ab – und auch diese Aufnahmen verwenden eine ganz eigene visuelle Sprache. So sind etwa die Augen der Personen mit wenigen Ausnahmen nicht zu sehen. Meist sind die Gesichter ohnehin weggedreht oder verdeckt. Fauquet verzichtet auf die oberflächliche Faszination von Blicken oder gar nackter Haut. 

Und noch etwas trennt ihn von vielen Kollegen seiner Zunft: Während Maler und Fotografen seit jeher vom Licht fasziniert sind und dieses möglichst intensiv zur Geltung bringen wollen, scheint Fauquet der Faszination der Dunkelheit und Düsternis erlegen. Mit langen Belichtungszeiten bei schwacher Beleuchtung und mit einfachen Platten- und Rollfilmkameras erschafft der Franzose eine Welt, die wie aus der Zeit gefallen scheint. 

Seine Bilder sind dabei so tiefgehend und eindrucksvoll, dass sie es in die Sammlungen großer französischer Museen geschafft haben. Zudem hat Jean Michel Fauquet bislang zwanzig Bücher und Kataloge veröffentlicht, er war an verschiedenen Filmprojekten beteiligt, und er hat seine Fotografien in den vergangenen fünfzehn Jahren in Frankreich, Norwegen, Deutschland, den USA, Japan, Taiwan und in den Niederlanden mit Solo-Ausstellungen präsentiert. Nun ist endlich Graz an der Reihe… 

Atelier Jungwirth / Graz
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